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Travel

MEXIKO – Tulum, Holbox und Isla Mujeres – GEFÄHRLICH?

Wir sind nach einer 2-wöchigen Reise wieder zuhause und der Alltag hat mich wieder fest im Griff. Heute möchte ich euch von unserer Zeit in Mexiko erzählen, die im Großen und Ganzen wirklich wundervoll war und ich kann tatsächlich behaupten, dass ich entspannt und mit neuer Energie back im Business bin.

Zunächst möchte ich auf eine Frage eingehen, die mir auf Instagram während meiner Reise unglaublich oft gestellt wurde: Wie gefährlich ist Mexiko tatsächlich? Hast du dich da überhaupt wohlgefühlt?

Die Antwort darauf ist recht einfach: 100% Ja! Ich persönlich habe mich weder in Tulum noch auf Holbox oder der Isla Mujeres unsicher oder unwohl gefühlt. Mir wurde aber zugetragen, dass es in anderen Gebieten etwas anders zugehen soll und von Mexiko City müssen wir erst gar nicht anfangen. Wir haben auf Holbox 2 Deutsche kennengelernt, von denen einer seit etwa einem Jahr in Mexiko lebt und auch schon das ein oder andere Mal Mexiko City besucht hat. Prinzipiell kann man auch diese Stadt besuchen, wenn man möchte, allerdings ist die Mexiko City mit etwas Vorsicht zu genießen. Taxis sollten beispielsweise eher gemieden werden, weil es sonst schnell mal passieren kann, dass man in eine dunkle Gasse gefahren und ausgeraubt wird. Uber soll hier aufgrund der Ortungsdienste, die während der Fahrt aktiv sind, definitiv das Transportmittel sein, das sicherer ist. Ansonsten gibt es einige Bereiche, die einfach gemieden werden sollten – insbesondere in der Nacht. Es gibt immer Horror-Stories aber ich denke, wenn man am Tag durch die Stadt schlendert und ein bisschen aufpasst, wird man es überleben 😉 Letzten Endes kann man überall ausgeraubt werden, wie ich z.B. auf Bali 😝 Aber machen wir lieber mal weiter mit den schönen Seiten Mexikos…

Tulum – Instagram Paradies? Was steckt dahinter?

Ich glaube Tulum kennen inzwischen viele von traumhaften Postings diverser Influencer. Auch ich wurde beeinflusst bzw. wurde durch die vielen schönen Fotos auf diese wundervolle Stadt aufmerksam. Da ich keinen typischen Mexican Party Urlaub wollte, kam Cancún eher nicht in Frage und da bietet sich Tulum einfach total an. Hier kann man alles haben – beeindruckende Cenoten, weiße, paradiesische Strände und wenn man möchte coole Beach-Partys.

Angekommen in Cancún, wurden wir gleich von einem netten Düsseldorfer angesprochen, ob wir uns nicht ein Taxi nach Tulum teilen sollen. Dadurch mussten alle nur 20 Euro in die Hand nehmen und ca. 1,5 Std später waren wir schon da 😊. Mit dem Bus dauert es viel länger und wenn man zu 3. ist, ist das Taxi auch schon fast günstiger (glaube der Bus hätte 30 US-Dollar/Person gekostet). Es lohnt sich also direkt nach dem Aussteigen Leute anzuquatschen und meistens findet man schnell irgendwen, der nicht in Cancún bleibt.

Unterkunft und Tipps für Tulum

Wir haben in Tulum Downtown gewohnt, was wir in keinster Weise bereut haben. Ihr müsst wissen, dass zwischen Tulum City und der Beach Area etwa ein 10-15-Minütiger Weg mit dem Fahrrad (oder 5 Minuten mit dem Mietwagen oder Taxi) liegt. Mir hat an diesem Urlaub aber genau das so gut gefallen – ein schöner Mix aus körperlicher Aktivität, Chillen und gutem Essen. Die Strecke zum Beach ist wirklich angenehm zu fahren (keine Berge) und auch ansonsten kann man in Tulum von Downtown eigentlich fast überall mit dem Fahrrad hinfahren. Wir waren z.B. noch in der Gran Cenote und bei den Maya Ruinen – lediglich nach Akumal sind wir mit dem Taxi gefahren.

Ausblick Maya Ruinen Tulum

Strand- oder Stadthotel?

Das kommt ganz darauf an, was ihr wollt: Strandurlaub, direkter Zugang zum Beach und größtenteils relaxen? Dann würde sicherlich eher ein Hotel am Beach passen, allerdings müsst ihr dann auch tiefer in die Tasche greifen. Es gibt unglaublich viele schöne Beachclubs/-hotels, jedoch zahlt man am Beach viel mehr für Unterkunft und Essen. Zudem ist die Beachregion sehr touristisch und nicht typisch Mexican. Ihr müsst euch vorstellen, dass es hier eine lange Straße gibt, an der sich die Hotels bzw. Beachclubs reihen. Hier findet man auch viele süße Shops, Eisdielen und Restaurants, allerdings auch viele Autos und Lärm. Erst in den Hotels kommt man wirklich zur Ruhe und kann entspannen.

In Downtown hingegen erlebt man das „richtige Mexiko“ – authentisch und einfach echt. Die Stadt ist kein Schmuckstück, allerdings fühlt man sich sehr wohl und wir sind ausschließlich auf nette, hilfsbereite Menschen gestoßen. Falls ihr in Downtown wohnt, braucht ihr aber auf jeden Fall ein Auto oder Fahrräder. Wie ihr sicher schon bemerkt habt, bin ich zu 100% Team Fahrrad. Wer jedoch hitzeempfindlich ist und keine große Lust auf Bewegung in der prallen Sonne hat (immer eine Cap einpacken), der sollte sich für einen Mietwagen entscheiden. Man sollte aber dazu sagen, dass ihr aller Wahrscheinlichkeit nach mindestens einmal von der Polizei abgezockt werdet, denn die ziehen sehr gerne Touris raus und behaupten man sei zu schnell gefahren. Das wiederum kostet dann ein bisschen was, selbst wenn ihr nicht zu schnell gefahren seid. Dagegen tun kann man nicht wirklich was. Ein weiterer Tipp ist, dass ihr niemals irgendwelche Sachen im Auto liegen lassen solltet – auch nicht am Tag während des Einkaufens. Autos werden gerne aufgeknackt, sobald nur eine geringe Chance auf einige Wertsachen besteht (ich würde selbst keine Tasche mit Strandtüchern liegen lassen, weil die Diebe ja trotzdem denken könnten, dass sich etwas Wertvolles in der Tasche befindet). Wir haben absolut keine negativen Erfahrungen gemacht, allerdings sind solche Dinge Freunden oder Bekannten passiert 😊

Gran Cenote und Maya Ruins

Bei beiden Ausflügen bietet es sich an so früh wie möglich aufzubrechen. Man hat den großen Vorteil, dass man zu Beginn des Urlaubes aufgrund des Jetlags sowieso immer früh wach ist und genau das sollte ausgenutzt werden. In der Gran Cenote waren wir gegen halb 10, was fast schon zu spät war. Je früher ihr da seid, desto weniger Menschen werden da sein und ihr könnt in Ruhe die süßen Schildkröten beobachten (und auch schönere Fotos schießen, wenn ihr wollt 😝). Ein Besuch lohnt sich aber wirklich, denn das Wasser ist glasklar und es macht einfach unglaublich großen Spaß zu schnorcheln und auf Entdeckungstour zu gehen. Schnorchel könnt ihr vor Ort ausleihen – wir hatten unser eigenes Equipment dabei (kann man sich bei Amazon für 20 Euro vor dem Urlaub bestellen. Finde ich persönlich irgendwie sinnvoller und hygienischer 😃 Man weiß ja nie…). Fahrradweg von Downtown: Etwa 15-30 Min. je nachdem von wo ihr startet.

Schildkröte in Akumal

Bei den Maya Ruinen waren wir erst gegen Nachmittag, weil wir uns tatsächlich spontan dazu entschlossen haben. Der Weg ist nicht wirklich weit und ebenfalls easy mit dem Fahrrad zu meistern. Die Ruinen an sich waren zwar schön, aber ich bin mir sicher, dass es rein architektonisch betrachtet beeindruckender Ruinen gibt. Das Besondere hier ist vielmehr die Lage der Ruinen und die wahnsinns Kulisse (und die süßen Nasenbären, auf die man auf dem Weg zu den Ruinen immer wieder trifft). Als wir dort waren, war es natürlich recht voll. Wenn ihr gleich gegen 8 Uhr auf der Matte steht, habt ihr sicher mehr Glück. Außerdem würde ich nicht an Sonntagen hingehen, weil die Mexikaner an diesem Tag keinen Eintritt zahlen müssen und es demnach vermutlich noch voller sein wird. Nehmt auf jeden Fall Badehosen und Bikinis mit, denn ihr könnt vor Ort auch baden gehen.

Restaurants Tulum

Da wir im Mudra Tulum übernachtet haben, hatten wir in unserer Unterkunft alles, was man zum Kochen braucht und waren demnach auch oft einkaufen. Was ich euch aber auf jeden Fall empfehlen kann ist die Pizzeria Manglar – etwas versteckt und von Außen würde man gar nicht meinen, dass sich hier eine süße Location verbirgt. Die Pizza schmeckt wahnsinnig gut. Ansonsten habe ich mich viel von Guacamole ernährt und ich muss sagen selbst nach 2 Wochen hatte ich noch nicht die Nase voll 😊 Ich liebe mexikanisches Essen und auch die Veggies finden in Tulum genug Auswahl. Am Beach war es im Ahau Tulum besonders lecker (hier bekommt man übrigens ein Beachbett for free – man hat lediglich einen kleinen Mindestverzehr, den man locker erreicht, wenn man den ganzen Tag dort verbringt und Essen bestellt).

Holbox

Nach einer Woche ging es dann weiter auf die Trauminsel Holbox. Wir hatten hier hohe Erwartungen, weil jeder von der Insel schwärmt und einen hier ein reinstes Paradies erwarten soll. Wir sind mit dem Bus von Tulum nach Chiquila und von dort dann ca. 30 Min mit der Fähre nach Holbox. In Holbox fahren keine Autos (außer manche Einheimische, jedoch sieht man wirklich selten Autos)– lediglich Golfcarts. Man bleibt also nicht komplett von Motorgeräuschen verschont, allerdings empfand ich das Ganze als weniger schlimm. Generell eignet sich Holbox ultra gut zum entspannen, essen und runterkommen. Mein Lieblingsladen war hier definitiv „PAINAPOL“ – hier gibt es sooo leckere Acai Bowls. Ansonsten kann man durchaus auch an kleinen „Beachbuden“ die leckerste Guacamole ever essen. Ich empfand es in Mexiko generell als nicht wirklich schwer gutes Essen für kleines Geld zu bekommen. Oft war es in den unscheinbaren und sehr günstigen Läden sogar viel besser. Was ihr hier auf jeden Fall machen müsst: euch die BIOLUMINESCENCE am Punta Cocos anschauen. Dazu müsst ihr in der Dunkelheit ins Meer am Punta Cocos gehen und ganz viel Platschen – lasst euch überraschen aber ich sag euch eins: Es war sooo wunderschön an dem Abend. Zudem hat man von hier einen extrem krassen Blick auf den Himmel und die Sterne. Es kam mir vor als würde ich die Erdkrümmung sehen können und alles sah so klar aus wie nie zuvor. Einfach ein einmaliges Erlebnis, das mir mal wieder gezeigt hat, dass die besten Dinge im Leben absolut nichts kosten (abgesehen von den Reisekosten nach Mexiko natürlich ;-)).

Punta Cocos Holbox

Mein treuer Begleiter auf Holbox

Darf ich vorstellen: Quick: Das kleine Hausschwein einer Bar am Strand von Holbox <3

Isla Mujeres

Die Isla Mujeres ist ein kleines Urlaubs- und Badeparadies und liegt ungefähr 13km von Cancun entfernt. Man erreicht die Insel ganz einfach und binnen 30 Minuten mit dem Boot von Cancún. Der Weg von Holbox war ehrlicherweise etwas umständlich, weil wir erst mit dem Boot nach Chiquila fahren mussten, von da mit dem Taxi nach Cancún (geht auch mit dem Bus) und dann erneut mit dem Boot auf die Insel. Wir sind jedoch früh los und haben demnach nicht ganz so viel Zeit verloren und konnten den Tag trotzdem noch genießen. Hier kann man tolle Schnorchel- und Tauchausflüge machen und mit ein bisschen Glück Delfine, Schildkröten und Wale sehen. Wir sind während des gesamten Urlaubes vielen Schildkröten begegnet und ich sags euch: eine war süßer als die andere. Ich könnte diesen Tieren stundenlang zuschauen. Ich finde es so unglaublich schön Tiere in ihrer natürlichen Umgebung anzuschauen und nicht irgendwo in Gefangenschaft. Sowas macht mich einfach glücklich 🙂 Ansonsten würde ich auf der Insel empfehlen einen Tag ein Golfcart auszuleihen, weil man sich auf diese Weise bequem und günstig ein Bild von der gesamten Insel machen kann. Was ich euch auf Instagram noch gar nicht erzählt habe aber manche tatsächlich gemerkt haben ist, dass es mich einen Tag komplett umgehauen hat. Es fing am Abend an und in der Nacht ging dann gar nichts mehr. Mir wurde plötzlich sooo schlecht und den Rest könnt ihr euch denken 😉 David ist sogar mitten in der Nacht in die Apotheke gefahren, weil es so schlimm wurde. Den Tag darauf habe ich komplett geschlafen. Leute, ich sags euch – ich habe noch NIE in meinem Leben so viel an einem Tag geschlafen. Ich habe bis heute keine Ahnung was genau der Auslöser war aber ich vermute eine Mischung aus zu viel Sonne, Bootsfahren am Mittag (Tauchtour) und Essen. Generell muss ich aber sagen, dass ich das Essen in Mexiko echt gut vertragen habe und bis auf diesen kleinen Zwischenfall nie Probleme hatte. Ein paar von meinen Zuschauern auf Instagram haben mich an dem Tag tatsächlich gefragt, ob alles okay sei, was ich einfach zuckersüß fand. Es ist nämlich wirklich nicht selbstverständlich, dass es Leuten auffällt, wenn ich mal einen Tag nichts oder nur sehr wenig von mir hören lasse.

Nach dem einen Tag „off“ haben wir dann am nächsten Tag die Insel noch im Schnelldurchlauf erkundet. Insgesamt hatten wir 4 Nächte auf der Isla Mujeres und das ist auch durchaus ausreichend, um alles zu sehen. Der schönste Strand heißt Playa Norte. Unser Hotel lag genau dort – da hatten wir echt Glück, da das Paradies quasi vor unserer Tür lag. Man sollte aber auch mal „Downtown“ einen Besuch abstatten. Am besten macht man das gegen Abend, wenn es langsam kühler wird. Zu dieser Zeit füllt sich die Stadt zwar aber in der Mittagshitze macht es einfach keinen Spaß, da die meisten Shops natürlich auch keine Klimaanlage oder Ähnliches besitzen und man demnach ganz schön schnell ins Schwitzen gerät.

Letzter Abend auf der Isla Mujeres <3 Der Sonnenuntergang war jeden das Tag das absolute Highlight

Ich hoffe, ihr hattet Spaß beim Lesen und ihr konntet euch ein paar spannende Infos aus meinem kleinen Reisebericht ziehen. Wenn ihr noch Fragen habt, könnt ihr hier gerne kommentieren oder mir wie gewohnt bei Instagram schreiben <3

Vielen Dank fürs Lesen.

xx

Anni

*Blogpost beinhaltet Anzeigen/Nennungen

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1 Comment

  • Reply
    Lydia
    Mai 19, 2019 at 10:41 pm

    Ich freue mich jetzt umso mehr auf die Reise 😍

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